die Chronik


Das Akkordeonorchester ist gemessen an einem Sinfonie- oder Blasmusikorchester noch ein junger und unentdeckter Klangkörper. Die Wurzeln lassen sich auf das Werks-orchester der Instrumentenmanufaktur Matthias Hohner AG zurückführen. Hermann Schittenhelm war der erste Dirigent mit dem nicht uneigennützigen Ziel, die Hohner-Instrumentenpalette und deren musikalische Möglichkeiten im Zusammenspiel bekannt zu machen. Die Begeisterung, die seine Konzerte und Übertragungen im Radio hinterließen, führte zu den ersten Gründungen von Akkordeonorchestern besonders im süddeutschen Raum. Aus dieser Initiative entwickelte sich dann eine eigene Akkordeonkultur.

Schnell kam der Wunsch nach einer Rahmenorganisation mit dem Ziel einer einheitlichen musikalischen Ausbildung und Förderung des Akkordeonspielens auf. So wurde der Deutsche Harmonika-Verband als Dachverband einzelner Bezirke gegründet. Durch die Organisation regelmäßiger Wettbewerbe konnte eine Basis geschaffen werden, um das Akkordeon aus dem Rampenlicht der Volksmusik auf ein konzertantes Niveau zu entwickeln.

1927 10. März – Gründung des weltweit ersten Akkordeonorchesters durch Dr. Ernst Hohner in Trossingen
1931 28. März – Gründung des Deutschen Harmonika-Verbandes (DHV)
1933 im Juli – Vereinsgründung des HC Sulzburg auf Initiative von Friedrich Kuny † nach dessen bestandener Prüfung zum Diplom-Handharmonikalehrer an der Musikschule Trossingen
1933 26. Dezember – Erstes Konzert
1936 im Juli – Bezirkswettbewerb in Freiburg St. GeorgenAkkordeonschüler 1936
1937 5.-7. Juni – Fest der deutschen Volksmusik in Karlsruhe (Wertungsspiel)
1939 3.-5. Juni – Gau-Musikfest in Freiburg (Wertungsspiel)
1939 1. September – Ausbruch des 2. Weltkriegs
1955 13. August – Wiederkonstituierung des Vereins
1956 1. Juli – Bezirkswettbewerb in Ettenheim
1958 19.-20. Juli – Festakt zum 25-jährigen Bestehen unter Mitwirkung des deutschen Akkordeonmeisters Hans Rauch